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HESSISCHES JAZZPODIUM 2004
Eine Veranstaltung der Jazzinitiative Gießen e.V.
in Zusammenarbeit mit dem MuK Gießen e.V.
gefördert von der Universitätsstadt Gießen
und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst
und mit freundlicher Unterstützung durch Musikhaus Schönau,
Pianohaus KDH Lollar und die Jazzredaktion des Hessischen Rundfunks
Festivalorganisation: Kai Picker & Jazzinitiative Gießen
Presse und Medien: Burkhardt Schirmer
Werbung: Joe Bonica
Verträge: Uwe Hager
Gema: Christian Krauß
Tontechnik: Christian Krauß und Daniel Pottek
Catering: MuK
Impressum
Herausgeber: Jazzinitiative Gießen e.V.
Redaktion: Ekkehard Jost
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Programmübersicht
Freitag, 26.11.
19.00 Ausstellungseröffnung "Jazz im Bild",
Photographien von Herbert Fritz, musikalisch dekoriert von Jost-Janick-Bonica
20.00 Annika Klar & Friends
21.30 Jürgen Wuchner Quartett
Samstag, 27.11.
20.00 Chromatic Alarm
21.30 Verleihung des Hessischen Jazzpreises 2004 an Günter Lenz
22.00 Günter Lenz & Springtime
Sonntag, 28.11.
20.00 ZONE G – Big Noise from Giessen
Die Konzerte am 27.11. werden vom Hesssichen Rundfunk mitgeschnitten.
Sendetermine:
hr2 Live Jazz 16.01.2005 21:00-22:00 Uhr: Günter Lenz Springtime
hr2 Live Jazz 30.01.2005 21:00-22:00 Uhr: Ekkehard Jost Chromatic Alarm
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JAZZ IM BILD
PHOTOGRAPHIEN VON HERBERT FRITZ
Zwischen der Welt des Jazz und der photographischen Zunft besteht eine eigenartige Symbiose. Seit Jahrzehnten werden renommierte Photographen geradezu magisch vom Jazz und denen, die ihn spielen, in den Bann gezogen. Aus freien Stücken verlegen sie ihre Arbeitszeit in die Stunden um Mitternacht, besuchen verrauchte Kneipen, kämpfen gegen schlechte Beleuchtungen und aufgeregte Saalordner. Die Jazzmusiker danken es ihnen.
Die Gießener Jazzinitiative schätzt sich glücklich, einen solchen Vertreter der photographischen Zunft in ihren Reihen zu wissen – und einen kompetenten noch dazu. Er heißt Herbert Fritz, ist im bürgerlichen Beruf promovierter Romanist und Dozent für spanische Literatur an der Justus-Liebig-Universität und begleitet mit seiner Kamera seit nunmehr zehn Jahren die JAZZIG in ihren musikalischen Aktivitäten.
Die Ausstellung seiner Arbeiten ist während des gesamten Festivals im MuK 1022 zu besichtigen. Eröffnet wird sie am Freitag, den 26. November um 18 Uhr mit einem kleinen Triokonzert im "alten Stil". Es spielen Ekkehard Jost - Klavier, Andy Jannick - Kontrabass und Joe Bonica – Schlagzeug.
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ANNIKA KLAR & FRIENDS
Annika Klar (Gesang), Kai Picker (Gitarre), Stefan Seitz
(Keyboards), Markus Runzheimer (Bass), Maurice London (Schlagzeug), N.N. (Saxofon), Ralf Göldner (Percussion)
Die Sängerin Annika Klar und ihre Band spielen Musik zwischen Funk und Jazz und orientieren sich dabei auch in ihren eigenen Kompositionen am Stil von Silje Nergaard, Erykah Badu und
Rose Ann Dimalanta.
Annika Klar war u.a. als Background-Sängerin für Mariah Carey, Michael Jackson und Chris Rea aktiv. - Über den Auftritt ihrer Band im Ulenspiegel berichtete der "Gießener Anzeiger":
"So warf man nach einigen Stücken sämtlichen musikideologischen Ballast über Bord, wippte einfach nur noch mit dem Fuß und staunte über das virtuose Feuerwerk, das die Band auf der Bühne abfackelte. Die Musiker um die stimmgewaltige Sängerin Annika Klar zählen allesamt seit Jahren zur ersten Riege der hessischen Szene: Kai Picker zeigte sich wie immer als außerordentlich versierter und vielseitiger Gitarrist, die Rhythmusgruppe mit Stefan Seitz, Markus Runzheimer und Maurice London war an präziser Power kaum zu überbieten.... "
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JÜRGEN WUCHNER QUARTETT featuring Harry Beckett
Harry Beckett (Trompete & Flügelhorn)
Wollie Kaiser (Saxophone & Klarinetten),
Jürgen Wuchner (Kontrabass)
Jörg Fischer (Schlagzeug)
Der Kontrabassist Jürgen Wuchner, Hessischer Jazzpreisträger des Jahres 1996, gilt als der Motor der überaus lebendigen Darmstädter Jazzszene, wo er 1992 seinen vielbeachteten Ensembleworkshop "Jazz Conceptions" ins Leben rief. Seine Lehr- und Wanderjahre absolvierte Wuchner in den 70er und 80er Jahren in den Gruppen von Heinz Sauer, Hans Koller und im Vienna Art Orchester. Seither ist er in zahlreichen Projekten aktiv und leitete diverse eigene Formationen.
In seinem gegenwärtigen Quartett spielen der Kölner Multiinstrumentalist und "Saxophon-Mafioso" Wollie Kaiser, der Wiesbadener Schlagzeuger Jörg Fischer und – als special guest - der von den Antillen stammende und seit rund 30 Jahren in London lebende Trompeter Harry Beckett, der hierzulande vor allem durch seine Mitwirkung in Chris McGregors "Brotherhood of Breath" und in den Bands von Johnny Dyani und Dudu Pukwana bekannt wurde.
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CHROMATIC ALARM
Reiner Winterschladen - Trompete
Detlef Landeck - Posaune
Ekkehard Jost - Baritonsaxophon
Dieter Manderscheid - Kontrabass
Joe Bonica - Schlagzeug
"Chromatic Alarm" kommt aus Gießen, Köln, Kassel und Hamburg.
Das 1992 von Ekkehard Jost zusammengebaute Quintett mit Stammsitz in der Georg-Philipp-Gail-Straße ist ein gutes Beispiel dafür, wie eine Band über die Jahre hinweg auch gegen widrige ökonomische Winde erfolgreich ansegeln kann und dabei - auf der Basis von beharrlicher musikalischer Zusammenarbeit und intensiven zwischenmenschlichen Sympathieströmen - eine prägnante stilistische Identität zu entwickeln vermag, die zwar eindeutig ist, sich jedoch herkömmlicher Stilschubladen weitgehend entzieht.
"Kompositorisch gebändigter Free Jazz" – so oder so ähnlich nennt Jost, wenn er gefragt wird, die Musik der Gruppe. Zutreffender wäre jedoch allemal eine Adresse wie "winterschladen-landeck-jost-manderscheid-bonica.jazz."
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Verleihung des Hessischen Jazzpreises 2004 an Günter Lenz
Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst verleiht den diesjährigen "Hessischen Jazzpreis" an den Kontrabassisten, Komponisten und Bandleader Günter Lenz.
Als Kontrabassist von großer stilistischer Bandbreite, hoher Klangkultur und rhythmischer Energie ist Lenz innerhalb des zeitgenössischen Jazz Europas einer der bemerkenswertesten Vertreter seines Instruments. Von seiner Arbeit als Komponist und Arrangeur, die gleichermaßen durch strukturelle Klarheit und melodischen Erfindungsreichtum geprägt ist, profitierten – neben
seiner eigenen Gruppe Springtime – zahlreiche andere bekannte Formationen, darunter das Albert Mangelsdorff Quintett, das Jazz Ensemble des Hessischen Rundfunks sowie die Bigband des NDR-Hamburg.
Mit der Verleihung des Hessischen Jazzpreises an Günter Lenz würdigt das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst dessen langjährige und verdienstvolle Arbeit innerhalb und außerhalb der hessischen Jazzszene, zu deren internationalem Ansehen er einen entscheidenden Beitrag leistete.
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GÜNTER LENZ & SPRINGTIME
Klaus Stötter – Trompete
Gebhard Ullmann – Saxophone & Klarinetten
Ernst Ludwig Petrowsky - Saxophone
Günter Lenz - Kontrabass
Dieter Glawischnig - Piano
Billy Elgart – Schlagzeug
Lenz à Frühling à Springtime. Einen besseren Namen kann man sich, wenn man schon mal Lenz heißt, für eine Band kaum einfallen lassen.
1977 formierte sich diese Band - natürlich nicht in der gegenwärtigen Besetzung, aber doch schon damals ausgestattet mit einer immens hochkarätigen Mannschaft, darunter die Trompeter Lee Harper und Johannes Faber, die Saxophonisten Leszek Zadlo und Frank St. Peter, der Pianist Bob Degen und der Schlagzeuger Joe Ney.
Inzwischen hat Springtime mancherlei personelle Veränderungen erlebt, niemals jedoch dabei seine zentrale konzeptionelle Perspektive aus den Augen verloren. Und die heißt (auf einige Stichwörter fokussiert): strukturelle Klarheit, rhythmische Energie und – vor allem! - ein Maximum an individueller Freiheit für jeden in diese Frühlingsrolle eingebundenen Mitspieler.
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ZONE G
BIG NOISE FROM GIESSEN
Frank Deppe (Trompete), Christian Krauß, Andreas Jamin (Posaunen), Michael Schläper, Hans Kreuzinger,Günter Weisser, Jörn Pons, Ekkehard Jost (Saxophone), Kai Picker (Gitarre), Manfred Becker (Akkordeon), Uwe Hager (Klavier), Ulla Oster (Kontrabass), Joe Bonica (Schlagzeug)
Die Musiker-Kooperative JAZZIG funktioniert wie ein Haus mit vielen Zimmern, in denen zahlreiche kleine Ensembles am Werke sind, die sich – zur Pflege des musikalischen Gedanken-austauschs - gegenseitig häufig besuchen und deren Besetzungen sich vielfach überlappen.
Die JAZZIG ist ein offenens Haus, denn Gäste von außerhalb sind stets willkommen und werden bestens bewirtet.
Die Bigband "ZONE G", die speziell für dieses Festival zusammengestellt wurde, ist gewissermaßen das Dach des Hauses JAZZIG. Geleitet wird sie heute abend von Ekkehard Jost, der auch die Kompositionen und Arrangements ausgetüftelt und einstudiert hat.
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