jazzIG
im Ulenspiegel!
Eine
Konzertreihe veranstaltet von der Jazzinitiative Gießen e.V.,
(jazzIG) unterstützt vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft
und Kunst und der Stadt Gießen.
Ulenspiegel,
Seltersweg 55, 35390 Gießen
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Mittwoch,
7. Februar 2001 21 Uhr
Lobotomy
Stew
Lobotomy
Stew ist ein Projekt, welches für das 21. Jahrhundert zeitgemäße
Interpretationen von bekanntem Material und instrumentale Eigenkompositionen
in einem (musikalischen) Topf gart. Die Musiker stellen dabei ein
Programm vor, das die Gradwanderung zwischen Pop und Jazz eingeht.
Der kreativ-künstlerische Aspekt soll jedoch nicht zu kurz kommen.
Das
Septett besteht vor allem aus Studenten des Musikinstituts der Justus-Liebig-Universität
Gießen und formierte sich im Frühjahr 2000. Die Mitglieder
von Lobotomy Stew haben bereits einschlägige Erfahrungen in den
verschiedensten Musikstilen sammeln können, wobei erwähnt
werden muss, daß der Großteil der Musiker immer noch in
diversen Bands rund um und in Hessen aktiv ist. Jazz, Klassik, Rock,
Pop, Drum'n'Bass, es gibt kaum eine Stilistik, die nicht abgedeckt
wird.
Am
7. Februar wird Ihnen also ein leckerer Lobotomy Stew aus Jazzrock,
Standards und einer Prise Funk bereitet.
Christian
Lademann Trompete
Andreas Jamin Posaune
Christian Rust Gitarre
Jörg Calaminus Gitarre
Cristian Keul Fender Rhodes
Sebastian Seifert Bass
Timo Ickenroth Schlagzeug
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Mittwoch,
7. März 2001 21 Uhr
Geschichten
vom Mond
Ekkehard Jost & Ruby-Manderscheid-Thomé
Blue Moon, Moonglow, Polkadots and Moonbeams, Moonlight in Vermont,
Moon over Miami, No Moon at All
Im
Standardrepertoire des Jazz gibt es Dutzende von Geschichten, die
vom Mond erzählen. Einige davon werden wir an diesem Abend inszenieren
mit Ekkehard Jost in der Rolle des Mondes und dem Kölner
Trio Ruby-Manderscheid-Thomé in jener der Sterne. Dazu hören
wir Lyrik des 20. Jahrhunderts, bei der es natürlich auch um
den Mond geht, dargeboten von der Schauspielerin Petra Soltau (Stadttheater
Gießen).
Mondsüchtige Zuhörer und solche, die es werden wollen, sind
an diesem Abend besonders herzlich willkommen.
Petra
Soltau Texte
Ekkehard Jost Baritonsaxophon
Georg Ruby Klavier
Dieter Manderscheid Kontrabaß
Christian Thomé Schlagzeug
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Mittwoch, 4. April
2001 21 Uhr
Outpoint
OUTPOINT
ist: Energiegeladener zeitgenössischer Jazz. Improvisation und
Komposition auf absolutem HIGH POWER ENERGY LEVEL. Auf dem Programm
stehen überwiegend Eigenkompositionen des Trios. Das ZENTRUM
ist die Posaune, der PULS Bass und Schlagzeug.
DAS
ZENTRUM
Detlef Landeck Posaune
DER
PULS
Heiko Pape Bass
Joe Bonica Schlagzeug
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Mittwoch, 2. Mai
2001 21 Uhr
Zeitsprünge
Der
Klarinettist Reimer von Essen ist der Chef der traditionsverbundenen
Frankfurter Barrelhouse Jazz Band. Ekkehard Jost ist eher als jazzmusikalischer
Freigeist bekannt. Stephan Schmolck ist der reguläre Bassist
des großen Heinz Sauer und Joe Bonica ein trommelnder Wanderer
zwischen der Musik von Jimmy Hendrix und Albert Ayler. Sprünge
zwischen den Zeiten, Stilen und Mentalitäten sind also schon
besetzungsmäßig vorprogrammiert. Trotzdem sprechen wir
eine gemeinsame Sprache: die der Klänge, Rhythmen und der Improvisation.
Reimer
von Essen Klarinette
Ekkehard Jost Klavier und Baritonsaxophon
Stephan Schmolck Kontrabaß
Joe Bonica Schlagzeug
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Mittwoch, 4. Juli
2001 21 Uhr
Groove
Elation Quartett
Das
Groove Elation Quartett nimmt Bezug auf die fast gleichnamige Platte
des Gitarristen John Scofield. Im Kern handelt es sich dabei um groove-orientierte
Musik, die von unterschiedlichen Stilistiken geprägt ist. So
schwer die Bezeichnung in wohl definierte Worte zu fassen ist, so
einfach ist sie zu genießen.
Wir bedienen uns des Materials von Musikern wie Scofield, Jimmy McGriff
oder Jack McDuff, die stets ihren eigenen und unverkennbaren Groove
pflegen. Aber auch Eigenkompositionen werden im Programm vertreten
sein. Man darf darauf gespannt sein, ob sich die ein oder andere Zehenspitze
in Bewegung setzen läßt.
Kai
Picker Gitarre
Uwe Hager Fender Rhodes
Boris Mittelstädt Bass
Joe Bonica Schlagzeug
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Mittwoch,
19. September 2001 21 Uhr
Andreas Müller Quintett & Wolfgang Lackerschmid
Das
Andreas Müller Quintett besteht aus Musikern, die in ihrer musikalischen
Zusammenarbeit gleichermaßen traditionelle Richtungen aufgreifen
(wie Bebop, Cool Jazz, Bossa Nova), sowie einen eigenen, kreativen
Umgang mit musikalischem Material pflegen. Die Improvisationen sind
sowohl von Spielfreude und mitreißendem Swing als auch von intellektuellem
Raffinement und kammermusikalischer Transparenz geprägt: ein
Konzept, dass sowohl bei der Presse als auch beim Publikum immer wieder
auf ausgesprochen positive Resonanz stößt.
Als
Gastmusiker konnte der Vibraphonist Wolfgang Lackerschmid gewonnen
werdende, der durch seine Zusammenarbeit mit dem Trompeter Chet Baker
bekannt geworden ist, aber auch durch seine Duos mit Altmeistern wie
dem Altsaxophonisten Lee Konitz und dem Gitarristen Attila Zoller,
sowie durch eigene Projekte auf sich aufmerksam gemacht hat.
Neben Standards, Balladen und Bossa Nova-Stücken werden auch
Kompositionen von Charlie Parker, Lennie Niehaus, Andreas Müller,
Nils Hartwig und selbstverständlich auch Wolfgang Lackerschmid
auf dem Programm stehen.
Wolfgang
Lackerschmid Vibraphon
Elisabeth Six Altsax
Nils Hartwig Tenorsax
Andreas Müller Klavier
Michael Will Kontrabass
Peter Gansen Schlagzeug
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Mittwoch,
3. Oktober 2001 21 Uhr
Lines
Ein
Projekt mit ausgeprägt kammermusikalischem Charakter. Musik in
der Konzentration des Trios ohne Perkussion. Die Klangspektren der
Holzblasinstrumente Klarinette, Basßklarinette sollen im
polyphonen Zusammenspiel mit Akkordeon und Kontrabass ausgelotet werden.
Zu
Gast sind zwei versierte Musiker der Kölner Jazz-Szene, Dieter
Manderscheid sowie Frank
Gratkowski.
Manfred
Becker Akkordeon
Frank Gratkowski Klarinette, Bassklarinette, Saxophon
Dieter Manderscheid Konatrabaß
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Mittwoch,
7. November 2001 21 Uhr
Space and Sounds
Dieser
Begriff zieht sich als roter Faden durch eine Reihe von Eigenkompositionen
des im Gießener Raum ansässigen Bassisten Frank Höfliger.
Diese werden im Mittelpunkt des Abends stehen. Stilistisch bewegt
sich das Ganze zwischen Jazz und Fusion bis hin zu Drum n
Bass. Moderne Sounds wie auch Loops und Sampels treffen auf viel Platz
für Improvisationen. Die ähnliche Herangehensweise an solche
musikalischen Konzepte einerseits, die unterschiedlichen musikalischen
Wurzeln der beteiligten Musiker andererseits, werden für einen
sehr interessanten Abend sorgen.
Kai
Picker ist seit Jahren in der Gießener Musikszene aktiv und
mit diversen Formationen in der ganzen Bundesrepublik unterwegs. Andrei
Likhanov stammt ursprünglich aus St. Petersburg, wo er am Konservatorium
Klassik und an der Akademie für Kultur Popularmusik studierte.
An der Musikhoch-schule in Frankfurt am Main absolvierte er das Aufbaustudium
für Jazz, unter anderem bei Christoph Spendel und Karl Berger.
Seitdem ist er in diversen Jazz/Latin-Formationen im Rhein/Main-Gebiet
tätig. René Detroy ist ein fester Bestandteil der R&B-Szene
in Frankfurt/Main und tourte bereits mit Größen aus der
Pop/Soul Szene wie Ricky und Laura durch die Bundesrepublik und das
benachbarte Ausland.
Kai
Picker Gitarre
Andrei Likhanov Keyboards
Frank Höfliger Bass
René Detroy Schlagzeug
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Mittwoch,
21. November 2001 21 Uhr
Tapet
Schräge
Lieder und Geschichten mit Haken
Die
im mittelhessischen Raum beheimatete Gruppe spielt Eigenkompositionen.
Freundlich-schräge Lieder, faszinierend und bannend. Die grundlegende
Intention ist es, Geschichten aus dem Leben zu erzählen. Da dieses
nur selten aus Schönklang und Harmonie besteht, entsteht Reibung
in der Musik, werden immer wieder von neuem Widersrpüche gesucht
und ausgehalten. Zur Unterstreichung des
Narrativen werden Texte eingesetzt.
Ihre
Inhalte erscheinen zumeist in dunklen Tönen, eingehüllt
in schöne Klangformen, die an einigen
Stellen dann doch haken.
Herk
Röpe Schlagzeug
Manuela Weichenrieder Stimme
Jörn Pöns Bassklarinette
Evelyn Helbig Elektronische Orgel
Bertram Ohne Bass
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Thanks to everyone
@ Druck & Graphic,
Pianohaus KDH, o-tone music