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jazzIG im Ulenspiegel!

Eine Konzertreihe veranstaltet von der Jazzinitiative Gießen e.V.,
(jazzIG) unterstützt vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und der Stadt Gießen.

Ulenspiegel, Seltersweg 55, 35390 Gießen

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Mittwoch, 16. August 2000 - 21 Uhr

Andreas Müller Quintett
& Annette Neuffer

Das Andreas Müller Quintett besteht aus Marburger und Gießener Musikern, die in ihrer musikalischen Zusammenarbeit gleichermaßen traditionelle Richtungen aufgreifen (wie z.B. Bebop, Cool Jazz, Modern Jazz), sowie einen eigenen, kreativen Umgang mit dem musikalischen Material pflegen. Die Improvisastionen sind sowohl von Spielfreude und mitreißendem Swing als auch von intelektuellem Raffinement und kammermusikalsicher Transparenz geprägt.
Als Gast für das Konzert bei der JazzIG konnte die Trompeterin Annette Neuffer gewonnen werden, die einen lyrischen, linearen, von den Errungenschaften Chet Bakers und Miles Davis' geprägten Stil pflegt und sich somit hervorragend in das Konzept der Gruppe einfügt. Auf dem Programm werden Kompositionen von Charlie Parker, Lennie Niehaus und Nils Hartwig stehen.

Annette Neuffer (München) - Trompete
Elisabeth Six - Altsaxophon
Nils Hartwig - Tenorsaxophon
Andreas Müller - Klavier
Michael Will - Kontrabaß
Peter Gansen - Schlagzeug

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Mittwoch, 06. September 2000 - 21 Uhr

Uwe Hager Trio feat. Vera Gondolan

Das Trio um den Giessener Jazzpianisten Uwe Hager geht im Spätsommer mit der bemerkenswerten australisch-tschechischen Jazzsängerin Vera Gondolan auf Tour. In Gießen geben die Jazzmusiker/innen ein Konzert mit swingendem, groovendem und balladeskem Jazzmaterial der 40-60er Jahre, das mit großer Leidenschaft und Expressivität präsentiert wird. Die Rhythmusgruppe bilden der versierte Kontrabassist Andi Janik aus Frankfurt und der Schlagzeuger Joe Bonica, der den anregenden "urban-groove" in seinen Händen & Füßen hält.

Vera Gondolan - Gesang (Prag)
Uwe Hager - Piano
Andi Janik - Kontrabass (Frankfurt)
Joe Bonica - Schlagzeug

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Mittwoch, 20. September 2000 - 21 Uhr

Lobotomy Stew

Lobotomy Stew ist ein Projekt, welches für das 21. Jahrhundert zeitgemäße Interpretationen von bekanntem Material und instrumentale Eigenkompositionen in einem (musikalischen) Topf gart. Die sechs vorwiegend nicht aus Gießen stammenden Musiker stellen dabei ein Programm vor, das die Gradwanderung zwischen Pop und Jazz eingeht und dabei einige wesentliche Faktoren berücksichtigt: Durch die Musik Freude auszustrahlen und mit der Musik Freude zu erzeugen. Der kreativ-künstlerische Aspekt soll jedoch nicht zu kurz kommen.
Am 20. September wird Ihnen also ein leckerer Lobotomy Stew aus Jazzrock, Standards und einer Prise Funk bereitet. Als Vorspeise erwartet Sie das Duo Ho-Dén aus Gießen.

Christian Lademann - Trompete
Andreas Jamen - Posaune
Christian Rust - Gitarre
Jörg Calaminus - Gitarre
Sebastian Seifert - Bass
Timo Eckenrodt - Schlagzeug

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Mittwoch, 04. Oktober 2000 - 21 Uhr

K.G.K. FREE FUNK

Aus Kassel, Giessen und Köln (aha!) kommt diese von dem Gießener Schlagzeuger Joe Bonica initiierte Gruppe, deren Namen allerdings nicht nur ihre gemischte geographische Herkunft, sondern zugleich ihre stilistische (Des-)Orientierung signalisisiert. Elemente des Free Jazz werden mit den beinharten Grooves des Funk kombiniert. Gesteuert wird das Ganze durch Kompositionen aus den fein gespitzten Federn aller Beteiligten. Dabei handelt es sich um den Posaunisten Detlef Landeck aus Kassel, der bereits durch seine Beteiligung an mannigfachen Bands und Projekten (Chromatic Alarm, T-Bones) in Gießen auffällig wurde, um den Gießener musikologischen Freigeist und Baritonsaxophonisten Ekkehard Jost, die Kölner Bassistin Ulla Oster, die in so unterschiedlichen Formationen wie Wollie Kaisers Timeghost und Josts Trio Music in Giessen gastierte, und - last but not least - den Anstifter dieser Unternehmung, Joe Bonica, dessen Trommelstöcke seit nunmehr zwei Jahrzehnten die Giessener Jazzszene zuverlässig zum Swingen bringen.

Detlef Landeck - Posaune (Kassel)
Ekkehard Jost - Baritonsaxophon
Ulla Oster - Bass (Köln)
Joe Bonica - Schlagzeug

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Mittwoch, 01. November 2000 - 21 Uhr

John Burgess meets Tribop

Nach ausgedehnten Tourneen quer durch fast alle Kontinente während der letzten Jahre, kommt der schottische Tenorsaxophonist, Flötist und Bassklarinettist John Burgess für einige Konzerte im Herbst nach Deutschland. Burgess zählt zu den Instrumentalisten, die eher durch überaus einfühlsame Interpretationen und farbige Tongebung bestechen, als dem Höher-Weiter-Schneller-Hype zu folgen. Obwohl er mit enormer Virtuosität feurige Uptempo-Nummern durchaus mit spielerischer Leichtigkeit beherrscht, liegt das Gewicht auf gefühlvollen Balladen.

Sein Weggang aus Schottland vor knapp 15 Jahren brachte ihn auf seinen Reisen mit namhaften Musikerpersönlichkeiten zusammen. So nahm er in London gemeinsam mit Harry Becket und Annie Whitehead das Album "Compared To What" auf und verfeinerte sein Spiel unter den wachsamen Ohren von Saxofonlegende Joe Henderson in San Francisco. Sein Handwerk und seinen einzigartigen Stil entwickelte er vor allem an der berühmten Bostoner Berklee School of Music.
Mit seinem vergangenen Sommer in Schottland eingespielten Album "The Urge To Burge" im Gepäck wird er in seiner unnachahmlich unaufdringlichen Art die deutschen Jazzfans begeistern. Begleitet wird er auf seiner Club-Tournee von der mittelhessischen Band Tribop. Der warme Gibson-Sound von Gitarrist Kurt Adolph ergänzt sich bestens mit der melodischen Sensibilität Johns, während die USA-erprobten Frank Höfliger und Berthold Möller an Bass und Drums für das rhythmische Fundament sorgen.

John Burgess - Saxophon & Flöte (Schottland)
Kurt Adolph - Gitarre
Frank Höfliger - Bass
Berthold Möller - Drums

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Mittwoch, 06. Dezember 2000 - 21 Uhr

Details

Musiker der Kölner Jazzszene und der Jazzinitiative Gießen gestalten diesen Abend mit improvisierter Musik. Musiker und Zuhörer sind gleichermaßen gefordert, den Feinstrukturen des musikalischen Prozesses zu folgen. Viel Vergnügen!

Manfred Becker - Akkordeon
Ekkehard Jost - Saxophon
Frank Gratkowski - Saxophon & Klarinetten (Köln)
Joe Bonica - Schlagzeug
Dieter Manderscheid - Kontrabass (Köln)

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Thanks to everyone @ Druck & Graphic,
Pianohaus KDH, o-tone music